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Innovation Spezial: Merkmale und Ziele von Innovation

Über 100 Millionen Treffer erhält man in der Suchmaschine Google wenn man das Stichwort "Innovation" eingibt. Der Begriff Innovation wird in vielfältigen Zusammenhängen verwendet und unterschiedlich interpretiert.


Innovation erfordert Präzision  
 Die effiziente Umsetzung von Innovation erfordert eine Präzise Planung
 
Ausgehend von der allgemeinen Definition, welche unter Innovation Neuerungen versteht, wird in diesem Artikel der Begriff Innovation eingeengt und anhand von Merkmalen systematisiert. In der Literatur werden drei Hauptmerkmale unterschieden.
  • kritische Merkmale
  • beschreibenden Merkmale
  • Gütekriterien

Kritische Merkmale bestimmen, ob eine Innovation in Form einer Neuartigkeit vorliegt oder nicht.

Der Grad der Neuartigkeit lässt sich – wenigstens theoretisch und qualitativ - aus der Anzahl und dem Umfang der Abweichungen gegenüber dem Status quo bestimmen. Hier ist anzumerken, dass es sich bei Innovationen nicht immer um vollständige Neuerungen handeln muss. Auch wenn ein Element neu ist oder eine bereits bekannte Lösung in einen neuen Zusammenhang gestellt wird, kann eine Innovation vorliegen. Eine Innovation ist somit jede Idee oder jedes Verhalten, welche sich nach ihrer Realisierung von bereits Bestehendem unterscheidet.

Beschreibende Merkmale ermöglichen deren Einordnung in Kategorien. 
  1. So unterscheiden sich Innovationen dadurch, welche Ziele (Merkmal 1) sie verfolgen und für welche Zielgruppen sie entwickelt wurden.
  2. Dieses ist mit Unsicherheit / Risiko (Merkmal 2) behaftet, da Innovationen eine Zukunft schaffen, die oft längere Zeiträume entfernt ist.
  3. Hinzu kommt die Komplexität von Entwicklung, Produktion Produkt und Markt (Merkmal 3).
  4. Bedingt durch die Neuartigkeit und Unvorhersehbarkeit von Innovationen besteht zudem ein hohes Konfliktpotenzial bei Interessensgruppen innerhalb und außerhalb des Unternehmens (Merkmal 4).

Gütekriterien
dienen der Bewertung von Innovationen.
  1. Das wichtigste Gütekriterium für Innovationen ist der Grad des höheren Nutzens. Es ist zu bewerten, ob dieser Nutzen vorliegt oder nicht.
  2. Eine zweites Kriterium ist die Wirksamkeit einer Innovation in Bezug auf die strategischen Ziele eines Unternehmens oder einer Organisation. Das heißt, es ist zu bewerten wie groß der Beitrag der Innovation zur betrieblichen Leistungserstellung ist. Im Einzelfall sind für ein Innovationsvorhaben weitere Gütekriterien zu definieren.

Fazit: Die hier vorgestellte Kategorisierung von Innovation hilft dabei, diese klarer zu beschreiben und sie systematischer umzusetzen:
  • Kritische Merkmale von Innovationen sind die Neuartigkeit und der (höhere) Nutzen.
  • Die Anwendbarkeit einer Innovation ist dann gegeben, wenn diese erfolgreich erprobt wurde.
  • Innovative Entwicklungen können anhand von Gütekriterien bewertet werden (Grad des Nutzens und Wirksamkeit).
  • Die Komplexität (zeitlich, quantitativ und qualitativ sowie durch Querschnittsfunktionen) kann bewertet werden.
  • Das Konfliktpotenzial ist bekannt und kann in der Planung berücksichtigt werden.

Weitere Informationen und Tipps zur Vorgehensweise finden Sie in der Demo unseres Web Based Trainings Innovation Grundlagen der GiMA consult.

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